Diese Seite ist kein Ersatz für eine ärztliche Impfberatung
Wir beschreiben hier lediglich unsere Impfungen für unseren Urlaub in Kenia.

Gelbfieberimpfung für Ihren Urlaub in Kenia:

Durch unsere Zwischenlandung in Äthiopien benötigten wir eine Gelbfieberimpfung.
Bei unserem örtlichen Gesundheitsamt, Urlaub in Keniabei uns das Gesundheitsamt Köln, haben wir die Impfung erhalten, sie ist in Köln kostenpflichtig. Zwei von uns hatten mit Nachwirkungen zu kämpfen. Nach ca. 3 Tagen lagen beide mit grippeähnlichen Symptomen flach, der Spuk dauerte aber nur wenige Tage. Das Gute an der Gelbfieberimpfung ist, dass sie ein Leben lang anhält. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht damit gerechnet, dass sich irgendwer in Kenia für unsere Impfungen interessiert. Weit gefehlt: noch bevor wir am Flughafen in Kenia zum Einreiseschalter kamen, wurden wir freundlich nach unseren Impfpässen gefragt. Eine nette Dame kontrollierte alle ankommenden Passagiere auf eine Gelbfieberimpfung.

Hepatitis A

Bei unserem Hausarzt haben wir die empfohlene Impfung gegen Hepatitis A erhalten. Da die Wasserqualität in Kenia nicht europäischem Standard entspricht, haben wir uns dazu entschieden. Näher Informationen über Hepatitis A erhalten Sie hier: Hepatitis_A.

Tetanus

Vergessen Sie nicht Ihre Tetanusimpfung aufzufrischen.

Sie sollten die Gelegenheit nutzen, um mit Ihrem Hausarzt über andere fällige Impfungen zu sprechen (Kinderlähmung usw.), bei uns wurde direkt das ganze Programm angewandt.

Malarone / Malaria

Malarone ist natürlich keine Impfung aber meiner Meinung nach hier trotzdem gut aufgehoben. Es ist ein Malariamittel bestehend aus den Wirkstoffen Proquanil und Atovaquon. Malarone ist für Malariaprophylaxe und Malariabehandlung geeignet. Da wir uns in gefährdeten Gebieten aufhielten, haben wir Urlaub in Keniauns für eine Prophylaxe entschieden. Andere Urlauber haben aber ganz auf solch eine Vorsichtsmaßnahme verzichtet. Malarone ist in der Apotheke gegen Rezept erhältlich, den Preis fand ich recht happig. Als gefährdete Gebiete gelten die Küste und die küstennahen Regionen. In höhergelegenen Regionen wie z.B. Nairobi ist das Risiko an Malaria zu erkranken geringer als in tiefergelegenen Regionen. Sie sollten sich auf jeden Fall von Ihrem Arzt beraten lassen. Die Malariagebiete können sich von Jahr zu Jahr ändern.

Weitere Maßnahmen

Gegen Mückenstiche haben wir uns mit Anti Brumm® eingedeckt. Bei uns hat es gut gewirkt, jeden Abend eingenebelt und nur geschätzte 2 – 3 Mücken drangen durch den Dunst und fanden ihr Ziel. Ob es an Anti Brumm® lag werden wir wohl nie herausfinden.

Eine kleine Reiseapotheke sollte auch nicht fehlen.